Der Latemar
Urlaub in den Bergen Südtirols
Die Latemar-Gruppe ist eines der kleinsten Massive der Dolomiten und liegt südlich des Rosengartens. Charakteristisch ist der abrupte Wechsel zwischen sanft gewellten Almen und den darauf sitzenden steilen Riffen aus Kalkstein. Der Name des Gebirges stammt von der altladinischen Bezeichnung „cresta de Lac-te-mara“, was so viel bedeutet wie „Bergkamm über dem See im Kar“, also dem Karersee. Aus Lactemara wurde Latemar.
Die Latemargruppe:
- Die Latemargruppe ist gekennzeichnet durch eine hufeisenförmige Form, die sich nach Osten hin öffnet. Die Gruppe gliedert sich in zwei Untergruppen. Die nördliche Gruppe reicht vom Poppekanzel (2.460 m) bis zur Torre dei Muss (2.402 m). Die zweite Gruppe türmt sich rund um den Monte Agnello (2.358 m.ü.d.M.). Entlang des Gipfels verläuft die Grenze zwischen Südtirol und dem Trentino.
- Der Diamantiditurm ist mit 2.842m der höchste Gipfel des Latemar. Seinen Namen hat der Berg vom Wiener Bergsteiger Demeter Diamantidi, der ihn 1892 über die senkrechte und schwer steinschlaggefährdete Nordwand erstiegen hat – nicht als erster allerdings.
- Die dem Diamantiditurm folgenden Türme haben keine eigenen Namen sondern werden zusammenfassend die Westtürme bzw. Latemarpuppen genannt. Diese Türme zeigen sich zwar von Norden unnahbar und gewaltig, sind aber von der Südseite flacher abgedacht und lassen sich von dort leichter besteigen.
Zu den Latemarpuppen gibt es auch eine bekannte Sage...
Highlight:
- Die schönste und bekannteste Aussicht auf den Latemar erhält man vom Karersee aus, in welchem sich der Berg kristallklar spiegelt.
- Der Klettersteig „Campanili del Latemar“ führt vom Karerpass 1.600m zur Latemarspitze 2.791 m.